Psychotherapie für Erwachsene in Mainz

Verhaltenstherapie



Ich helfe Ihnen bei verschiedenen psychischen Problemen und Belastungen mit Techniken der Verhaltens­therapie weiter. Die Psycho­therapie findet in Form einer Einzel­therapie statt, die Methoden orientieren sich an den neusten wissen­schaftlich fundierten Behandlungs­leitlinien. 

Im Rahmen der Psycho­therapie kann ergänzend eine Teilnahme an einer themen­spezifischen Gruppen­therapie sinnvoll sein. Ebenso kann im Verlauf der Psycho­therapie auf Wunsch der Patienten eine Einbindung der Angehörigen erfolgen.

Zu den Problemen, die ich in der Psycho­therapie behandele, gehören u.a.: 


Depres­sionen

Über einen längeren Zeitraum ist die Stimmung merklich niedergeschlagen und traurig. Betroffene ziehen sich sozial zurück, beklagen Energielosigkeit und fehlenden Antrieb. Aktivitäten, die sie zuvor gerne gemacht haben, werden vernachlässigt. Es besteht eine ausgeprägte Grübelneigung und negatives Denken. Oft entsteht ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit bis hin zu suizidalen Gedanken. 


Angststörungen

dazu gehören u.a. die Panikstörung, die gekennzeichnet ist durch plötzlich auftretende Angstanfälle. 

Die soziale Phobie, eine ausgeprägte Angst davor im Mittelpunkt sozialer Situationen zu sein, Vorträge zu halten, Prüfungsängste oder sich peinlich zu verhalten. Betroffene fürchten, dass Körpersymptome (zB zittern, schwitzen, erröten, stottern) unkontrolliert auftreten sowie die negative Bewertung von anderen.


Post­traumatische Belastungs­störung

Betroffene haben ein belastendes Lebensereignis mit einer außergewöhnlichen Bedrohung oder katastrophalem Ausmaß erlebt. Dazu zählen beispielsweise ein Verkehrs­­unfall, eine Naturkatastrophe, ein Überfall/Verbrechen oder eine Ver­­gewaltigung. Es kommt zu wiederkehrenden un­gewollten Erinner­ungen an das Ereignis (Flashbacks, Intrusionen), die mit intensiven Emotionen ein­her­gehen (Angst, Scham, Schuld, Ärger). Hinzu kommt ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten, dh. Orte oder Situationen, die im Zusammenhang mit dem traumatischen Ereignis stehen, werden nicht mehr aufgesucht. Neben einer Einschränkung des Gefühlserlebens/Gefühlstaubheit, besteht eine erhöhte innere Anspannung, Schreckhaftigkeit, eine erhöhte Wachsamkeit sowie Gereiztheit. Oft ist die Konzentration beeinträchtigt und es besteht insgesamt ein hoher Leidensdruck.  

Zwangs­­störung

Die Zwangsstörung ist durch Zwangsgedanken und oder -Handlungen gekennzeichnet. Zwangs­­gedanken sind häufig wieder­kehrende Ge­danken, die als unan­genehm oder sinn­los wahr­genommen werden. Inhaltlich drehen sich die Gedanken dabei meist um Themen wie Ver­­unreinigung, Infek­tionen, Ordnung sowie tabuisierte Themen (Aggressivität oder Sexual­ität). 

Die Zwangshandlung wird von den Betroffenen als sinn­los oder ineffektiv erlebt, wird aber aus einem inneren Impuls heraus wiederholt durchgeführt. Die Unterdrückung dieser Handlungsimpulse führt zu starken aversiven Emotionen wie Angst, An­span­nung oder Ekel. Häufige Zwangs­handlungen sind Reinigungszwänge (z.B. waschen, desinfizieren, putzen) und  Kontroll­­zwänge (z.B. Herd oder Fenster kontrollieren). Die Betroffenen leiden zudem häufig unter einem erhöhten Rückversicherungsverhalten (z.B. Angehörige fragen).

Essstörungen und Borderline-Persönlichkeitsstörung

Zu den Behandlungsschwerpunkten meiner Praxis gehört die Psychotherapie bei Essstörungen sowie Borderline-Persönlichkeitsstörungen. Neben den Methoden der Verhaltenstherapie werden Techniken der Dialektisch-Behavioralen-Therapie sowie der Schematherapie angewendet.